verspricht ein Projekt der School of Education and Social Policy der Northwestern University, wie ich dem Abstract für einen Beitrag mit dem Titel Co-design of Interdisciplinary Projects as a Mechanism for School Capacity and Teacher Professional Community Growth an der International Conference for the Learning Sciences 2008 entnehmen kann.
Es scheint, als ob eine strategisch gewählte Aufgabe in einem interdisziplinären “Co-Design” – Projekt (?) gleichzeitig die Unterrichtspraxis, die Entwicklung einer professionellen Schulgemeinschaft und organisatorische Praktiken verändern bzw. anstossen konnte. Die Form wird als produktiver, nicht bedrohlichen Mechanismus zur Verbesserung des Unterrichts beschrieben, welche die Kompetenzen der Lehrpersonen nicht anzweifelt.
Interessant scheint mir die Ausrichtung auf Unterricht, die interdisziplinäre Auseinandersetzung und die Verknüpfung mit organisatorischen Praktiken der Schule. Die Ebenenverknüpfung ist ja insofern wichtig und bekannt, als der schulische Kontext bzw. die Schulebene in Struktur und Funktionen das Unterrichten mit beeinflussen und zumindest organisatorische Praktiken diesen nicht behindern sollten. Die interdisziplinäre Ausrichtung ist hingegen was besonderes: Die Empirie zeigt ja die besondere Bedeutung inhalts- bzw. fachspezifischer Fokussierung von Weiterbildung.
Leider habe ich noch keine näheren Angaben zur Studie gefunden, will ich aber später wieder versuchen.


